News 2026-03-04

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Bild des Tages: Krokusse im Rampenlicht

Violette Krokusse an den Sieben Rila‑Seen, Bulgarien (© Maya Karkalicheva/Getty Images)
Violette Krokusse an den Sieben Rila‑Seen, Bulgarien (© Maya Karkalicheva/Getty Images)

Künstliche Intelligenz & Robotics (1min 43s)

Die Künstliche Intelligenz-Landschaft erlebt weiterhin rasante Entwicklungen mit mehreren neuen Modellankündigungen und Anwendungsbereichen. OpenAI hat mit der schrittweisen Einführung von GPT-5.3 Instant begonnen, das flüssigere und hilfreichere Gespräche in ChatGPT und über die API ermöglichen soll und „nervige“ Eigenheiten reduziert [1, 12]. Gleichzeitig hat Google Gemini 3.1 Flash-Lite vorgestellt, ein neues KI-Modell, das primär Entwicklern dient, die große Datenmengen zu günstigen Preisen verarbeiten müssen [2]. Auch Anthropic rüstet im Bereich der KI-Codierung auf und rollt den Voice Mode für Claude Code aus [13].

Diese Modelle finden schnell ihren Weg in praktische Anwendungen: Apple lizenziert Googles Gemini-Modelle für das neue Siri, wobei diese in der eigenen Private-Cloud-Umgebung laufen [4]. Meta testet derweil eine KI-Shopping-Funktion, die Anwendern Produktinformationen und Kaufempfehlungen direkt liefern soll, was eine potenzielle Konkurrenz für Google und OpenAI darstellt [9]. Im Ingenieurwesen könnte der Einsatz von ChatGPT in Tabellenkalkulationen dazu beitragen, komplexe Designprobleme, etwa bei der Optimierung von Stromnetzen oder Fahrzeugdesign, schneller zu lösen [8]. Interessanterweise verlagern auch Bitcoin-Miner wie Hut8 und Bitdeer ihr Kerngeschäft zunehmend von Krypto-Mining auf KI, wobei sie von bereits vorhandenen Kühlsystemen und Standorten profitieren [10].

Die ethischen und sicherheitstechnischen Implikationen von KI rücken verstärkt in den Fokus. So besteht die Sorge, dass große Sprachmodelle (LLMs) in der Lage sind, pseudonyme Nutzer mit überraschender Genauigkeit zu entlarven, was den Schutz der Privatsphäre erheblich untergraben könnte [5]. Die Beziehungen zwischen KI-Entwicklern und dem Militär bleiben ebenfalls ein heikles Thema: Ein umstrittener Deal von OpenAI mit dem US-Verteidigungsministerium, bei dem es um die Nutzung von KI in der Kriegsführung ging, musste eilig angepasst werden, nachdem CEO Sam Altman dies als „gute Lernerfahrung“ bezeichnete [6]. Anthropic hingegen positioniert sich moralisch gegen die militärische Nutzung von KI in den USA, was Fragen über die tatsächliche Einsatzbereitschaft von Chatbots in Kriegsszenarien aufwirft [7].

Im weiteren Technologiesektor gab es personelle Veränderungen, wie den Rücktritt von Junyang Lin, dem Tech Lead von Alibabas Qwen-Team, nach einer großen KI-Modell-Einführung [11]. Eine neue Plattform namens „Rent A Human“, die KI nutzt, um menschliche Arbeitskräfte für Aufgaben zu vermitteln, erwies sich in einem Selbstversuch als fragwürdig [3]. Abseits der KI-Entwicklungen werden auch andere innovative Projekte vorangetrieben: Ein Startup namens Skyward Wildfire behauptet, Blitze stoppen und damit katastrophale Waldbrände verhindern zu können [14], und zwei Unternehmen haben Pläne für einen elektrischen „Lunar Harvester“ vorgestellt, der Ressourcen auf dem Mond sammeln soll [15].

Smart Home & Heimautomation (30s)

Die Nutzung von Wärmepumpen nimmt weltweit zu, da sie eine klimafreundliche und kostensparende Heizmethode darstellen. Ihre Effizienz wurde selbst bei sehr tiefen Temperaturen, wie sie in Nordeuropa auftreten, bereits erfolgreich unter Beweis gestellt [1].

Im Bereich des Smart Homes sehen sich Verbraucher jedoch mit Herausforderungen konfrontiert: Hersteller können Funktionen von Geräten, beispielsweise Kameras in Kühlschränken, deaktivieren, was zum Verlust von Features führt und die Handhabe für Kunden erschwert [2].

Eine innovative Entwicklung im Bereich der Ortungstechnologie bietet Google mit einer neuen Funktion im „Find Hub“-Netzwerk. Reisende können nun den Standort ihres verlorenen Gepäcks, das mit einem kompatiblen Tracker ausgestattet ist, sicher mit Fluggesellschaften teilen, um eine schnellere Wiederbeschaffung zu ermöglichen [3].

Politik & Geopolitik (3min 15s)

Die globale Sicherheitslage ist weiterhin angespannt: Israel intensiviert seine Militäroperationen mit Luftangriffen auf Ziele in Teheran und einem Bodentruppenvormarsch im Südlibanon, wobei Ministerpräsident Netanjahu ein baldiges Ende der Angriffe gegen Iran und Hisbollah erwartet [5]. Diese Aktionen folgen auf einen iranischen Drohnenangriff auf einen US-Stützpunkt in Katar [2]. Die USA rechtfertigen ihre Beteiligung als präventive Maßnahme und haben mit B-1B Lancern tiefgreifende Angriffe auf ballistische Raketenanlagen und Kommandozentralen im Iran durchgeführt, nachdem die US-Botschaft in Riad angegriffen worden war [7, 26]. Iranische Militärführer drohen ihrerseits mit der Zerstörung jedes Schiffes, das die Straße von Hormus durchquert [25]. Die iranischen Angriffe auf Raffinerien, Gasanlagen und Öltanker gefährden zudem massiv die globale Energieversorgung und könnten schwerwiegende wirtschaftliche Folgen weltweit nach sich ziehen [4]. Diese Konflikte werden auch durch umfassende Cyberoperationen unterstützt, die von Kommunikationsstörungen und Überwachungsaktivitäten bis hin zu psychologischer Kriegsführung reichen, wie eine jahrelange Geheimdienstoperation zur Tötung von Ali Chamenei, die gehackte Verkehrskameras und Handynetze nutzte, zeigte [10, 14]. Die Eskalation beeinträchtigt auch den zivilen Luftverkehr, wovon Zehntausende Kunden deutscher Reiseveranstalter betroffen sind, da Rückholflüge von der Sicherheitslage abhängen [31]. Auch die bevorstehende Fußball-WM 2026 wird von den Auswirkungen des Iran-Kriegs überschattet [18], und frühere Bestrebungen Donald Trumps für den Friedensnobelpreis stehen im Kontrast zu den aktuellen militärischen Aktionen im Iran, die möglicherweise seine Chancen bei den bevorstehenden Kongresswahlen beeinflussen könnten [3].

Angesichts der angespannten Sicherheitslage in Europa und international planen Deutschland und Frankreich gemeinsame Atom-Militärübungen und eine Aufstockung des französischen Atomarsenals, um die nukleare Abschreckung neu auszurichten und die deutsche Sicherheitslage zu stärken [1, 6, 7]. Frankreich hat zudem einen Flugzeugträger ins Mittelmeer entsandt, um den Schiffsverkehr durch Schlüsselengpässe in der Region zu sichern [29], während Großbritannien und Griechenland ebenfalls die Entsendung von Kriegsschiffen und Jets in die Region erwägen [30]. Im militärischen Bereich zeigt sich der zunehmende Einsatz von Technologie: So wird eine KI-gestützte Kamikazedrohne des Typs HX-2 aus Deutschland offenbar von der Ukraine gezielt gegen russische Nachschubstrukturen eingesetzt [11]. Auch die militärische Nutzung von Künstlicher Intelligenz steht im Fokus, wobei OpenAI die Bedingungen des Pentagons für die KI-Nutzung akzeptierte, Firmenchef Altman jedoch Fehler einräumt und Nachbesserungen anstrebt [8]. Des Weiteren ermöglicht eine Innovation der US-Nationalgarde Cyber-Kriegsführungs-Training unterwegs [27], und die US Air Force benötigt neue gepanzerte Transporter für ihre alternden Minuteman III Interkontinentalraketen [28]. Der Wehrbeauftragte des Bundestages mahnt derweil eine konsequente Ahndung von Verfehlungen wie Extremismus innerhalb der Bundeswehr an [16].

Im Bereich der Cyber- und Datensicherheit sind Nutzer und Infrastrukturen weiterhin Bedrohungen ausgesetzt: Eine kritische Sicherheitslücke in einer Grafikkomponente von Qualcomm wird aktiv ausgenutzt, weshalb Android-Nutzer dringend Updates installieren sollten [9]. Zudem werden ehemals von Regierungen genutzte Exploits zum Hacken von iPhones zunehmend von Cyberkriminellen eingesetzt, was auf einen aufkommenden Markt für solche „gebrauchten“ Hacking-Tools hindeutet [12]. Auch in Deutschland kam es zu weitreichenden IT-Problemen: Ein Stromausfall bei einem Dienstleister legte die IT von Verwaltungen, Schulen und Verkehrsbetrieben mehrerer Kommunen lahm [21], und in Bayern verursachte ein Softwareupdate eine IT-Panne, die Zulassungsstellen in 19 Kommunen beeinträchtigte [32]. Eine Frau in Florida wurde zudem wegen des Handels mit Tausenden gestohlenen Windows- und MS Office-Lizenzen verurteilt [36]. Die Debatte um KI-Regulierung und Urheberrecht gewinnt ebenfalls an Fahrt: Ein von Tech-Milliardären unterstütztes Super-PAC investiert Millionen, um Kandidaten zu schwächen, die sich für eine KI-Regulierung einsetzen [13]. Ein Informatiker und das US-amerikanische Oberste Gericht haben festgestellt, dass KI-generierte Kunstwerke und Bilder ohne nachweisbare menschliche Urheberschaft keinen Urheberrechtsschutz beanspruchen können [20, 24]. X hat angekündigt, Urheber, die unmarkierte KI-Beiträge über bewaffnete Konflikte veröffentlichen, von seinem Umsatzbeteiligungsprogramm auszuschließen [23]. Das Europaparlament lehnte überraschend die Verlängerung der freiwilligen Chatkontrolle ab [19], und Wissenschaftler warnen vor den Risiken einer unzureichend durchdachten Altersverifizierung [33].

Im globalen Tech-Wettbewerb strebt China an, die kommerzielle Raumfahrt zu dominieren und die Vorherrschaft von SpaceX durch einen ambitionierten 2027-Plan und den Ausbau wiederverwendbarer Raketen herauszufordern [22]. Derweil könnte der anhaltende Exportstreit zwischen den USA und China zu einer Begrenzung der Lieferungen von H200 AI-Chips an China führen [15]. Die deutsche Mobilfunklandschaft sieht das Netz von 1&1, trotz seiner im Vergleich zur Konkurrenz geringeren Größe, als wichtig für den Netzausbau an [34]. Auch abseits der Tech- und Sicherheitsnachrichten gab es Entwicklungen: Die Elbvertiefung wurde in Hamburg mit einem politischen Bündnis vorangetrieben [37], und der FCC-Vorsitzende signalisiert eine schnelle Genehmigung der Paramount-Warner Bros.-Fusion durch die US-Telekommunikationsbehörde [35]. Die Zahl der Asylanträge in der EU ist 2025 um ein Fünftel gesunken, wobei Deutschland das primäre Zielland bleibt; jedoch könnten die Entwicklungen im Nahen Osten einen Richtungswechsel bewirken [17].

Wissenschaft & Forschung (1min 59s)

Fusionsenergie könnte eine der vielversprechendsten sauberen Energiequellen der Zukunft sein, doch ihre Entwicklung erfordert erhebliche Investitionen in fortschrittliche Diagnosetools zur präzisen Messung extremer Plasmen [1]. Im Bereich der Kommunikation präsentierte Huawei eine Antenne, die als Vorstufe zur 6G-Technologie gilt [2]. Technologische Durchbrüche zeigen sich auch in der Materialwissenschaft: Forschende der ETH Zürich entwickelten ein Hydrogel, das sich als Knochenersatz eignet und in der Lage ist, natürliche Heilungsprozesse zu imitieren [12]. Zudem gelang es, die Polarität eines speziellen Ferromagneten mittels Laserstrahl zu ändern, was künftig adaptive elektronische Schaltungen ermöglichen könnte [11]. In der Raumfahrt wird der Start von Artemis II zum Mond für den 1. April anvisiert, wobei Ingenieure derzeit untersuchen, was eine Dichtung lösen ließ [3]. Das James-Webb-Weltraumteleskop entdeckte indes die entfernteste bekannte „Quallengalaxie“, was auf ein gewalttätigeres frühes Universum hindeutet [10]. Im Mikrokosmos liefert die Kombination zweier großer Neutrino-Experimente stärkere Beweise dafür, dass Neutrinos und Antimaterie sich nicht als perfekte Spiegelbilder verhalten, ein Unterschied, der möglicherweise erklärt, warum das Universum nicht im Nichts verschwand [8]. Auch die Möglichkeit von Leben auf dem Mars erhält neue Impulse, da ein widerstandsfähiges Bakterium (Deinococcus radiodurans) Laborexperimente überlebte, die massive Asteroideneinschläge simulierten [9]. Schließlich deuten neue Erkenntnisse darauf hin, dass eine verborgene Verschiebung im Inneren der Sonne schwache Sonnenzyklen erklären könnte [13].

Im medizinischen Bereich gibt es vielversprechende Entwicklungen: Ein universeller Impfstoff in Form eines Nasensprays könnte künftig Viren, Bakterien und Allergien blockieren [4]. Forschende entdeckten neue Belege dafür, dass ein weit verbreitetes Virus die Multiple Sklerose (MS) auslösen kann [5], während andere Mikroben identifiziert wurden, die Erdnussallergie-Proteine entschärfen [6]. Bei Alzheimer-Erkrankungen wurde ein natürliches Reinigungssystem in Hirnzellen entdeckt, das toxisches Tau-Protein entfernt und so neue Behandlungswege aufzeigen könnte [7]. Eine internationale Studie hebt zudem Albumin, das häufigste Protein im menschlichen Blut, als entscheidenden Faktor im Kampf gegen tödliche Pilzinfektionen wie Mukormykose hervor [15]. Bei Bauchspeicheldrüsenkrebs wurde ein molekularer Schalter (das GATA6-Gen) identifiziert, der die Chemoresistenz beeinflusst und neue Therapieansätze ermöglichen könnte [16]. Historische medizinische Handbücher aus dem 16. Jahrhundert werden mittels moderner Bildgebungs- und Proteomik-Techniken neu interpretiert, was Einblicke in die frühen Experimente mit Hausmitteln gibt [17]. Eine Studie weist zudem auf einen besorgniserregenden Zusammenhang zwischen einem gängigen Nahrungsergänzungsmittel und Herzversagen hin, was weiteren Forschungsbedarf unterstreicht [14].

Im Bereich der Kognitionsforschung wird die Intelligenz nicht länger in einem einzelnen „smarten“ Gehirnbereich vermutet, sondern als Ergebnis der effizienten und flexiblen Kommunikation zwischen verschiedenen neuronalen Netzwerken betrachtet [20]. Erstaunlicherweise hat ein winziger Fisch einen Intelligenztest bestanden, der einst als Unterscheidungsmerkmal zu Menschenaffen galt [18]. Auch Tierverhalten liefert interessante Erkenntnisse: Japanische Schneeaffen, die regelmäßig heiße Quellen besuchen, zeigen subtile Unterschiede in der Lausbefall- und Darmbakterienverteilung im Vergleich zu ihren trockenen Artgenossen, was traditionelle Annahmen über Krankheitsrisiken in Frage stellt [19].

Umwelt & Klima (35s)

Im Fokus der Nachhaltigkeit steht die Automobilindustrie: Das größte Testlabor für E-Auto-Batterien in Bochum, Voltavision, setzt auf Erdkältespeicher zur Kühlung der Abluft, um Strom zu sparen und die Umwelt zu schonen [1]. Diese Bemühungen ergänzen die Entwicklungen auf dem Markt, wo zahlreiche erschwingliche Elektrofahrzeuge, wie Modelle von Hyundai, Kia, Bolt und i3, unter 15.000 US-Dollar zur Verfügung stehen [3].

Parallel dazu werden innovative Ansätze zur Katastrophenprävention erforscht: Ein Startup behauptet, Blitzeinschläge gezielt verhindern zu können, um so verheerende Waldbrände, wie sie 2023 in Kanada wüteten, zu stoppen [2].

Gleichzeitig mehren sich die Warnungen vor den globalen Umweltauswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Die EU-Umweltagentur weist darauf hin, dass Luftverschmutzung mit Angstzuständen und Depressionen in Verbindung gebracht wird [4], und Studien legen nahe, dass steigende CO2-Werte sogar unsere Blutchemie verändern könnten [5].

Wirtschaft & Märkte (1min 36s)

Der Technologiesektor erlebt weiterhin eine rege Investitionstätigkeit, insbesondere im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Im vergangenen Monat flossen weltweit rekordverdächtige 189 Milliarden US-Dollar Risikokapital in Start-ups, wobei KI-Unternehmen rund 90 Prozent dieser Summe für sich verbuchen konnten [3]. Einige KI-Gründer wenden dabei neuartige Bewertungsmechanismen an, um den Einhorn-Status ihrer Unternehmen zu erreichen [2]. Ein Beispiel hierfür ist der Rüstungstechnologie-Spezialist Anduril, der eine Bewertung von 60 Milliarden US-Dollar anstrebt [4]. Auch Nvidia tätigt massive Investitionen in Milliardenhöhe, um die Produktionskapazitäten für optische Verbindungen auszubauen, was für die Infrastruktur von KI-Rechenzentren entscheidend ist [6]. Zudem setzt der Aktivist Elliot auf KI-getriebenes Wachstum bei Pinterest, indem er eine Milliarde Dollar investiert [8].

Parallel dazu formiert sich eine europäische Batterieindustrie, die durch gezielte Maßnahmen die Preislücke zu asiatischen Anbietern schließen könnte [1]. Im Bereich der Elektromobilität bringt Kia eine sportliche GT-Version seines SUV EV5 mit Allradantrieb und über 300 PS auf den Markt [5]. Allerdings sieht sich Xiaomi in China mit Forderungen nach einem Rückruf seines Elektroautos SU7 konfrontiert, nachdem tödliche Unfälle untersucht werden sollen [12]. Herausforderungen gibt es auch in der Halbleiterfertigung: Samsungs erstes Werk in den USA wird voraussichtlich über zwei Jahre später den Betrieb aufnehmen als geplant [7].

Die digitale Infrastruktur wird ebenfalls weiterentwickelt; so hat die Telekom neue Huawei Small Cells für besseren Mobilfunkempfang in Innenräumen bestellt [10]. Im Bereich digitaler Dienstleistungen übernimmt Accenture für 1,2 Milliarden US-Dollar Ookla, den Anbieter von Speedtest und Downdetector [13]. Darüber hinaus ist der digitale Fahrzeugschein inzwischen auch für Flottenbetreiber und Unternehmen nutzbar, was die Prozesse weiter vereinfacht [11]. Eine technische Störung führte indes zu einem Ausfall bei TikTok in den USA, bedingt durch Probleme beim Cloud-Anbieter Oracle [19]. Gleichzeitig stiegen die Strompreise im Jahr 2025 bundesweit um fünf Prozent [14].

In der Gaming-Branche verzeichnet Capcom die Mehrheit seiner Umsätze auf dem PC und erwartet einen weiteren Anstieg dieser Quote [9]. Indes kämpft die Spielebranche mit der Nachhaltigkeit von Live-Service-Titeln; das Scheitern von Spielen wie Highguard, das nächste Woche eingestellt wird, zeigt die Herausforderungen beim Aufbau einer stabilen Spielerbasis [15, 16]. Diese Entwicklungen gehen einher mit anhaltenden Entlassungen in der Videospielindustrie [17]. Im Unterhaltungssektor zog sich Netflix aus dem Bieterkampf um Warner Bros. Discovery zurück [18].

Consumer-Software & Hardware (1min 15s)

Die Technologiebranche wird weiterhin von Innovationen bei Hardware und Software sowie wichtigen Sicherheitsentwicklungen geprägt. Apple hat seine MacBook Air und MacBook Pro Modelle mit neuen M5 Chips ausgestattet, die speziell auf intensive KI-Aufgaben zugeschnitten sind [1]. Das MacBook Air profitiert dabei von einer Verdopplung des Basisspeichers auf 512 GB sowie neuen Funktechnologien [8, 12]. Die Pro-Modelle mit M5 Pro und M5 Max bieten eine verbesserte Grafikleistung und unterstützen bis zu 128 GB RAM [9]. Die M5-Familie zeichnet sich zudem durch den Einsatz mehrerer Chiplets und dreier unterschiedlicher CPU-Kerne aus [11]. Begleitend dazu hat Apple das Studio Display XDR als Nachfolger des Pro Display XDR eingeführt [7]. Allerdings führt die hohe Nachfrage nach Komponenten für KI-Anwendungen zu einem RAM-Engpass, der die Speicherpreise in die Höhe treibt und somit auch die Kosten für die neuen MacBook Pro Laptops beeinflusst [10].

Im Bereich Android gibt es ebenfalls bedeutende Neuerungen: Mit Android 16 QPR3 können Smartphones künftig als vollwertige Desktop-Alternative genutzt werden, indem ihre Leistung an externen Monitoren optimal ausgespielt wird [2]. Zugleich plant Google, die App-Verteilung für Android-Apps im Namen der Sicherheit stärker zu kontrollieren. Kritiker befürchten jedoch, dass diese Maßnahme Googles “Apple-Neid” die offene Natur von Android untergraben könnte [3]. Für iOS-Nutzer bringt das Update 1.2.7 von Raycast die Möglichkeit, mehrere KI-Chats parallel im Hintergrund zu betreiben [4]. Google beschleunigt zudem den Release-Zyklus seines Chrome-Browsers ab September auf einen Zwei-Wochen-Rhythmus, um schneller auf die Anforderungen der Nutzer reagieren zu können [6].

In puncto Cybersicherheit wurde bekannt, dass das Studio hinter dem Spiel “Star Citizen” im Januar eine Datenpanne erlitten hat. Obwohl laut Angaben keine Finanzdaten oder Passwörter entwendet wurden, äußerten einige Spieler Unzufriedenheit über die diskrete und verzögerte Offenlegung des Vorfalls [5].

Kultur, Medien & Entertainment (28s)

Die Präsenz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Gaming-Branche ist unbestreitbar und lässt sich nicht mehr rückgängig machen. Ein bekannter Synchronsprecher, der unter anderem Leon Kennedy seine Stimme leiht, äußert sich jedoch skeptisch hinsichtlich der Fähigkeit von KI, menschliche Darbietungen vollständig zu ersetzen. Er betont, dass die Kosten für die Sprachaufnahmen menschlicher Schauspieler für große Spieleprojekte keine signifikante Hürde darstellen sollten [1].

Parallel dazu blickt die Medienlandschaft auf sehnsüchtig erwartete Fortsetzungen: Der Hype um “Der Teufel trägt Prada 2” ist enorm, da der Film nicht nur ikonische Figuren und deren Machtspiele zurückbringt, sondern auch die Veränderungen in der Mode- und Medienwelt seit 2006 reflektiert [2].

Bild des Tages: Shapley 1: An Annular Planetary Nebula

What’s looking back at you isn’t a cosmic eye, but Shapley 1, a beautifully symmetric planetary nebula.  Shapley 1, also known as the Fine Ring Nebula or PLN 329+2.1, bejewels the southern sky constellation of the Carpenter's Square  (Norma).  The nebula is the result of a star near the mass of our Sun running out of fuel and shedding its outer layers.  Glowing oxygen from those expelled layers makes up the circular halo.  The bright central point is actually a binary: a white dwarf, the remaining stellar core after the outer layers are expelled into space, and another star, orbiting each other every 2.9 days.  Shapley 1’s annular shape is due to our top-down view of the system and provides insight into the influence of central stars on planetary nebula structures. (Peter Bresseler; Text: Keighley Rockcliffe (NASA GSFC, UMBC CSST, CRESST II))
What’s looking back at you isn’t a cosmic eye, but Shapley 1, a beautifully symmetric planetary nebula. Shapley 1, also known as the Fine Ring Nebula or PLN 329+2.1, bejewels the southern sky constellation of the Carpenter's Square (Norma). The nebula is the result of a star near the mass of our Sun running out of fuel and shedding its outer layers. Glowing oxygen from those expelled layers makes up the circular halo. The bright central point is actually a binary: a white dwarf, the remaining stellar core after the outer layers are expelled into space, and another star, orbiting each other every 2.9 days. Shapley 1’s annular shape is due to our top-down view of the system and provides insight into the influence of central stars on planetary nebula structures. (Peter Bresseler; Text: Keighley Rockcliffe (NASA GSFC, UMBC CSST, CRESST II))