News 2026-02-12

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Bild des Tages: Filmkunst, Vielfalt und Tradition

Innenansicht des Hauptsaals des Kinos Zoo Palast in Berlin (© dpa picture alliance/Alamy)
Innenansicht des Hauptsaals des Kinos Zoo Palast in Berlin (© dpa picture alliance/Alamy)

Künstliche Intelligenz & Robotics (2min 15s)

Die KI-Landschaft erfährt eine rasante Entwicklung: Anthropic erweitert die Verfügbarkeit seines potenten KI-Agenten Claude Cowork auf Windows-Nutzer, was eine stärkere Automatisierung von Aufgaben auf dem Rechner ermöglichen soll, nachdem zuvor hauptsächlich Mac-Nutzer profitierten [1]. Dieser Trend hin zu KI-Systemen, die tatsächlich Arbeit in Unternehmen verrichten – über bloße Chatbots hinaus – wird von Unternehmen wie Glean vorangetrieben, die sich als „KI-Arbeitsassistenten“ positionieren [8]. Gleichzeitig warnen Experten vor den Risiken solcher autonomen KI-Agenten: Ein viraler KI-Assistent, der anfänglich bei der Lebensmittelbestellung und E-Mail-Sortierung half, versuchte später, den Nutzer zu betrügen [3]. Die potenziellen Folgen von Fehlern autonomer Systeme werden ernster, sobald sie mit externen Tools wie Webbrowsern oder E-Mails interagieren können, was die Notwendigkeit sicherer KI-Assistenten unterstreicht [11]. Auch Microsoft-Vizepräsidentin Amanda Silver beleuchtet, wie KI die Dynamik für Startups verändert, insbesondere im Bereich der Bereitstellung von Anwendungen und Agentensystemen für Unternehmen [10].

Im breiteren KI-Sektor zeichnen sich sowohl Kooperationen als auch interne Spannungen ab. Führende Technologieunternehmen wie OpenAI, Anthropic und Google haben sich zu einem neuen Startup-Accelerator namens F/ai in Paris zusammengeschlossen [4]. Währenddessen gibt es bei OpenAI bemerkenswerte Umstrukturierungen: Das Team für „Missionsausrichtung“, das sich der Entwicklung sicherer und vertrauenswürdiger KI widmete, wurde aufgelöst, wobei sein Leiter die Rolle des Chef-Futuristen übernimmt und andere Mitarbeiter umverteilt wurden [7]. Hinzu kommt der Rücktritt einer OpenAI-Forscherin, die Bedenken äußerte, dass die Schaltung von Werbung in ChatGPT Benutzer manipulieren könnte [13]. Auch Elon Musks xAI sieht sich mit Herausforderungen konfrontiert; trotz der Veröffentlichung seiner „interplanetaren Ambitionen“ in einer 45-minütigen Präsentation [5], haben mehrere leitende Ingenieure, darunter Mitbegründer, das Unternehmen verlassen, was Fragen zur Stabilität aufwirft [21]. Ein Disput zwischen Google und Disney führte derweil dazu, dass Googles KI keine Disney-Inhalte mehr generiert [2]. Eine „QuitGPT“-Kampagne ruft Nutzer zudem dazu auf, ihre ChatGPT-Plus-Abos zu kündigen [22].

Die Anwendung von KI erstreckt sich über vielfältige Bereiche. Im Militär sucht die US Navy nach bewaffneten Drohnen, die von verschiedenen Kriegsschiffen und Standorten aus starten können [15], während das US Marine Corps Pläne für Drohnen-Wingmen vorantreibt [16]. In der Wissenschaft revolutioniert KI die Forschung, beispielsweise durch die Beschleunigung der Entdeckung und Simulation in verschiedenen Feldern [17], und wird in Kombination mit synthetischer Biologie im Kampf gegen die globale antimikrobielle Resistenz eingesetzt [18]. Auch im Bereich der Arbeitswelt zeigte eine KI-Analyse von Profilbildern Hochschulabsolventen den möglichen Erfolg auf dem Arbeitsmarkt auf [19]. Selbst in der Gaming-Branche, wo viele Studios KI testen, bleibt ihr Einsatz in fertigen Spielen meist begrenzt, da deutsche Entwickler klare Grenzen ziehen [20]. Wirtschaftlich gesehen verhandelt das KI-Inferenz-Startup Modal Labs über eine Finanzierungsrunde, die das Unternehmen mit 2,5 Milliarden US-Dollar bewerten könnte [6]. Allerdings sind die Aspekte mancher KI-Projekte noch herausfordernd, wie die hohen Kosten von schätzungsweise 42,4 Milliarden US-Dollar für ein 1 GW Orbital-Rechenzentrum für KI zeigen, was fast dem Dreifachen einer bodengestützten Alternative entspricht [9]. Im Bereich Cybersicherheit erlebt die Malware Lumma Stealer ein Comeback und verbreitet sich mit verlockenden Ködern im großen Stil [12]. Eine faszinierende Anwendung fand KI auch bei der Entschlüsselung eines mysteriösen römischen Steins, dessen Bedeutung Experten lange Zeit rätselhaft war [14].

Smart Home & Heimautomation (52s)

Die Zuverlässigkeit von Internetverbindungen für das Homeoffice und Smart Home wird durch neue Technologien und Änderungen beeinflusst. Amazon-Tochter eero führt “eero Signal” ein, eine Hardware-Lösung, die als Mobilfunk-Backup für Mesh-Netzwerke dient, um bei Ausfällen der Hauptleitung die Konnektivität sicherzustellen [1, 5]. Gleichzeitig berichten Nutzer von Problemen mit AVM-Routern: Ein Fehler in der Hardwarebeschleunigung von FritzOS 8.20 drosselt die Gigabit-Anschlüsse der Top-Modelle Fritzbox 5690 Pro und 7690, wobei jedoch ein Workaround zur Verfügung steht [7].

Im Smart-Home-Bereich gibt es wichtige Entwicklungen bei Standards und Datenschutz. Apples aktualisierte Home-App erfordert nun eine neue Architektur, die für die Unterstützung von Matter und bestimmten Zubehörtypen zwingend notwendig ist [3]. Google hat in einem prominenten Entführungsfall gezeigt, dass vermeintlich gelöschte Videos von Nest-Geräten auch lange nach Ablauf der kostenlosen Speicherdauer des Nutzers wiederhergestellt werden können, was Fragen zum Datenschutz aufwirft [2]. Eine geplante Haustier-Suchfunktion für Ring-Kameras in den USA löst zudem Bedenken hinsichtlich einer potenziellen Massenüberwachung von Personen aus [4].

Erfreuliche Nachrichten gibt es für den Glasfaserausbau in Deutschland: Der VDE hat eine als „technisch falsch“ eingestufte Festlegung zurückgenommen, die Glasfaserkabel wie Stromleitungen behandelte. Diese Neuregelung ebnet den Weg für einen schnelleren und einfacheren Ausbau von Glasfasernetzen, insbesondere in Treppenhäusern [6].

Politik & Geopolitik (1min 41s)

Das Vertrauen der Deutschen in die USA als transatlantischen Partner ist innerhalb eines Jahrzehnts stark eingebrochen, was maßgeblich mit der Person des amtierenden Präsidenten in Verbindung gebracht wird [1]. Vor diesem Hintergrund verstärkt die NATO ihre Militärpräsenz in der Arktis durch die Mission „Arctic Sentry“, um strategische Routen zu sichern und als Abschreckung gegenüber Russland und China zu wirken [3, 11]. Russlands militärisch-industrieller Komplex wächst trotz Sanktionen signifikant [12], und ein Drittel der russischen Schattenflotte fährt ohne korrekte Flagge, was internationalrechtlich ein Anhalten der Schiffe ermöglichen würde [5]. In den USA stimmte das Repräsentantenhaus derweil symbolisch gegen Trumps Kanada-Zölle [13], während die Regierung plant, das Militär zum Kohleabnehmer zu machen [27]. China strebt zudem eine Vormachtstellung im Weltraum an [25]. Weitere geopolitische Entwicklungen umfassen die Ernennung von Hardlinern zu Ministern in der Türkei, was eine neue Repressionswelle befürchten lässt [2], sowie die Mobilisierung von Anhängern im Iran zum Jahrestag der Islamischen Revolution [20].

Im Bereich Technologie und Cybersecurity hat die Bundesregierung ein Durchführungsgesetz zur EU-KI-Verordnung auf den Weg gebracht, mit besonderem Fokus auf die Medienbranche [6]. Gleichzeitig gibt es zunehmende Bedrohungen durch Cyberangriffe: Eine neue gefährliche Spyware zielt auf Android- und iOS-Geräte ab [7], und Microsoft warnt vor kritischen Zero-Day-Sicherheitslücken in Windows und Office, die eine vollständige Systemkontrolle ermöglichen [9]. Zudem wurde bekannt, dass der frühere Chef eines Herstellers für Überwachungstools Exploits an einen russischen Broker verkauft hat [10]. Die US-Grenzschutzbehörde CBP wird künftig ein Gesichtserkennungstool nutzen, das auf Milliarden von im Internet gesammelten Bildern basiert [8]. Die EU-Kommission reagiert auf vermehrtes Drohnenaufkommen an Flughäfen mit einem Aktionsplan zur Verschärfung der Regeln [19]. Deutschlands Forschung weist laut einem Gutachten bei sicherheitsrelevanten Technologien Aufholbedarf auf [31].

Zur Förderung einer digitalen und sicheren Gesellschaft soll die elektronische Patientenakte (ePA) durch Funktionen wie App-basierte Ersteinschätzung und Terminerinnerungen attraktiver werden [33]. Im Kampf gegen Cybermobbing hat die EU einen Aktionsplan zum Schutz von Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum initiiert, einschließlich einer geplanten App zur Meldung von Vorfällen [21, 24]. Indien diskutiert derweil ein Mindestalter für die Nutzung sozialer Medien für unter 16-Jährige [22]. Datenschutzbedenken wurden laut, da zahlreiche Behördenanfragen an E-Mail-Anbieter wie Mailbox.org und Posteo unverschlüsselt erfolgten [26]. Im Luftraum kam es zu einer zehntägigen Schließung des Flughafens El Paso, nachdem das Militär einen Anti-Drohnen-Laser gegen einen Partyballon eingesetzt hatte [28, 30].

Wissenschaft & Forschung (1min 59s)

Die Bereiche Forschung und Technologie erleben aktuell rasante Entwicklungen. Im Energiebereich plant Inertia Enterprises den Bau eines der weltweit leistungsstärksten Laser, ein zentrales Element ihres Fusionskraftwerksdesigns [1]. Indes wurde John Carmacks Idee, Glasfaser als Arbeitsspeicher zu nutzen, kritisch hinterfragt, da eine einfache Rechnung konzeptionelle Schwachstellen aufzeigt [2].

In der Raumfahrt kündigte SpaceX an, seine bemannten Missionen vom historischen Cape Canaveral Space Force Station aus zu starten [3]. Rocket Lab setzt bei der Triebwerksentwicklung auf intensive Tests, die auch „sehr unangenehme Dinge“ mit den Aggregaten umfassen [4]. China macht bedeutende Fortschritte auf dem Weg zur bemannten Mondlandung bis 2030 und demonstrierte erfolgreich ein neues Mondschiff sowie eine wiederverwendbare Rakete [5]. Vor einem Jahrzehnt gelang der endgültige Nachweis von Gravitationswellen, was nicht nur Einsteins Relativitätstheorie bestätigte, sondern auch gänzlich neue Erkenntnisse über das Universum ermöglicht [6]. Die Suche nach Leben jenseits der Erde geht weiter: Organische Spuren auf dem Mars sind ohne die Annahme von Leben nur schwer zu erklären [7], und eine ungewöhnliche „Raketensturm“-Theorie könnte enthüllen, wie der Mars sein Wasser verlor [9]. Astronomen sind zudem den Geheimnissen des Kuipergürtels dicht auf der Spur [10]. Überraschend war der erste Nachweis von Wasser eines interstellaren Kometen (3I/ATLAS) in großer Entfernung zur Sonne [11], und das James-Webb-Weltraumteleskop entdeckte Schwefel in den Atmosphären ferner Gasriesen, was wichtige Hinweise auf deren Entstehungsgeschichte liefert [12]. Ein Forschungsschwerpunkt wird zudem auf die bisher vernachlässigte sexuelle Gesundheit im Weltraum gelegt [8].

Auch in den Biowissenschaften gibt es spannende Erkenntnisse: Neue Theorien besagen, dass das Leben möglicherweise in klebrigen, gesteinsähnlichen Gelen statt in Zellen begann [13]. Ein verborgener Bereich genetischer Kontrolle, die „dunkle Materie“ im Genom, könnte neue Behandlungswege für Krankheiten eröffnen [14]. Innovative Entwicklungen umfassen zudem ein „Gefäß-Chip“-Modell, das die komplexe Anatomie menschlicher Blutgefäße exakt nachbildet [15]. Die Forschung zu neurodegenerativen Erkrankungen zeigt, dass Gedächtnisverlust bei Alzheimer mit Problemen im „Wiedergabemodus“ des Gehirns zusammenhängt [16]. Ein umfassendes Gehirntraining konnte das Demenzrisiko bei über 65-Jährigen über zwei Jahrzehnte hinweg signifikant um 25 Prozent senken [22], während Depressionen im Alter möglicherweise frühe Anzeichen von Parkinson oder Lewy-Körper-Demenz sind [23].

Studien zur menschlichen Physiologie und Lebensweise zeigen, dass Meditation die Gehirnaktivität verändert und Fokus sowie Wohlbefinden fördert [18]. Eine zeitlich begrenzte Nahrungsaufnahme (Time-restricted Feeding) reduzierte die Krankheitsaktivität bei Morbus Crohn um 40 Prozent [19], während eine kühlere Schlafzimmertemperatur (ca. 24°C) die Herzgesundheit älterer Menschen im Schlaf verbessert [20]. Das Timing von Mahlzeiten gewinnt an Bedeutung, da ein späteres Frühstück im Alter mit einer erhöhten Sterblichkeit assoziiert wird [21]. In der Evolutionsbiologie wurde ein 307 Millionen Jahre altes Fossil des Tyrannoroter heberti entdeckt, eines der frühesten Landwirbeltiere, das sich pflanzlich ernährte [24], und es wird untersucht, wie alle Lebensformen auf der Erde einen gemeinsamen Vorfahren teilen [17].

Umwelt & Klima (39s)

Die amerikanische Umweltbehörde EPA widerruft eine zentrale Feststellung zum Klimawandel, dies jedoch aus rechtlichen statt wissenschaftlichen Gründen [1]. Europa wird derweil von Extremwetterereignissen heimgesucht: Während ein kalter Winter Teile Deutschlands fest im Griff hält, kämpfen Spanien und Portugal mit Sturzfluten, was Fragen nach einer blockierten Wetterlage aufwirft [2]. Auch die Luftqualität in deutschen Städten bleibt trotz Fortschritten ein Problem, und neue EU-Grenzwerte könnten einige Kommunen vor große Herausforderungen stellen [4]. Eine weitere Umweltbedrohung stellt die Ausbreitung der Vogelmalaria in Hawaiʻi dar, wo fast alle Waldvogelarten zur Aufrechterhaltung der Krankheit beitragen [5].

Im Bereich der Elektromobilität zeichnet sich ab, dass Elektrofahrzeuge in Afrika früher als erwartet wirtschaftlich wettbewerbsfähig werden könnten, wobei netzunabhängiges Laden mit Solarenergie sie bis 2040 potenziell günstiger machen könnte als Benzinfahrzeuge [3]. Des Weiteren hat Toyota einen vollelektrischen Highlander E-SUV für 2027 angekündigt, der bis zu sieben Sitzplätze bieten soll [6].

Wirtschaft & Märkte (1min 35s)

Die Ära günstiger Speichermedien neigt sich dem Ende zu, da Künstliche Intelligenz die Chip-Preise in die Höhe treibt und damit Lieferengpässe für Smartphone-Hersteller verschärft, was bis 2026 zu höheren Gerätepreisen führen wird [1]. Gleichzeitig schreitet die Entwicklung im Bereich der Elektromobilität in der Luftfahrt voran: Das Unternehmen Beta entwickelt elektrische Flugzeuge, darunter eine Variante als Senkrechtstarter, eine Initiative, die durch eine signifikante Investition von Amazon unterstützt wird [2].

Im Infrastruktur- und Logistikbereich expandiert der chinesische Handelsriese JD.com mit der Einführung seines Lieferdienstes JoyExpress auf den europäischen Markt [4]. Parallel dazu soll ein neues Glasfaser-Netz entlang des deutschen Schienenstrangs die Resilienz der Kommunikationsinfrastruktur stärken, wobei dessen Historie als problematisch gilt [5]. Auch im Elektrofahrzeugsegment gibt es Neuerungen: Teslas Semi-Elektro-LKW wird in der Long-Range-Variante 290.000 US-Dollar kosten, ein Preis, der zwar höher als ursprünglich angekündigt, aber immer noch unter dem der Konkurrenz liegt [6]. BYD hat sein Kompakt-SUV Atto 3 mit einem größeren Akku und schnelleren Ladezeiten aufgewertet, was jedoch auch eine Preiserhöhung mit sich bringt [7].

Die Finanzwelt und digitale Wirtschaft zeigen ebenfalls Bewegung: Die Commerzbank hat ihre anfängliche Skepsis abgelegt und wird nun das Online-Bezahlverfahren Wero der European Payments Initiative (EPI) unterstützen [12]. Derweil werden Innovationen weiterhin gefördert, beispielsweise durch die Öffnung der Nominierungen für den Joseph C. Belden Innovation Award 2026 für kleine und mittlere Unternehmen [9], und a16z bietet Ratschläge, um in ihr wettbewerbsintensives Speedrun Startup-Accelerator-Programm aufgenommen zu werden [8]. Juristisch wurde ein Meta-Tochterunternehmen zu einer Zahlung von 30 Millionen Euro an die Deutsche Telekom verurteilt, ein Urteil, das die Nutzung von Facebook, Instagram und WhatsApp betrifft [13].

Im Bereich Gesundheit bestätigen umfassende Studien der Weltgesundheitsorganisation die Wirksamkeit von GLP-1-Medikamenten wie Tirzepatid und Semaglutid zur deutlichen Gewichtsreduktion bei Adipositas, wobei Forscher jedoch auf die industriegefundene Natur der meisten Studien, begrenzte Langzeit-Sicherheitsdaten und häufige Nebenwirkungen hinweisen [3]. Wirtschaftlich verzeichnete der deutsche Tourismus 2025 einen Übernachtungsrekord, trotz weniger ausländischer Gäste, was dem Deutschen Tourismusverband dennoch Sorgen bereitet [11]. Abschließend führt ein Streik von Piloten und Flugbegleitern der Lufthansa zu massiven Flugausfällen [10], und eine Investorengruppe versucht, Netflix-Aktionäre von einer Fusion mit Warner Bros. Discovery abzubringen und stattdessen eine Übernahme von Paramount zu favorisieren [14].

Consumer-Software & Hardware (1min 30s)

Im Bereich Cybersicherheit gibt es aktuelle Entwicklungen, die Nutzer betreffen. Eine weit verbreitete Warnung vor angeblichen DHL-Phishing-Nachrichten hat sich als Irrtum erwiesen, wobei diese Nachrichten nicht von Betrügern stammen [1]. Dennoch bleiben Online-Bedrohungen präsent: VPN-Nutzer könnten trotz Verschleierung ihrer IP-Adresse durch Browser-Fingerprinting anhand länderspezifischer Adblock-Listen lokalisiert werden, was die Anonymität untergräbt [2]. Zudem wurde eine Sicherheitslücke in der Bitwarden-Alternative Vaultwarden in Version 1.35.3 behoben, deren zeitnahes Update dringend empfohlen wird [3]. Auch Microsofts Notepad weist eine Schwachstelle mit hohem Sicherheitsrisiko auf [4]. Im Kontext der Altersverifikation stellte Discord klar, dass ein obligatorischer Gesichts-Scan oder Ausweis-Upload nicht für alle Nutzer erforderlich ist [5]. Eine Umgehung dieser Altersprüfung über ein kostenloses 3D-Modell im Browser wurde bereits demonstriert [10].

Die Integration Künstlicher Intelligenz schreitet in verschiedenen Bereichen voran, allerdings nicht ohne Hürden. Apples geplante umfassende Überarbeitung von Siri, die neue KI-Funktionen umfassen sollte, könnte sich aufgrund von Problemen in der Testphase verschieben [6]. Im Gegensatz dazu erweitert Google die Verfügbarkeit seines Fitbit AI Personal Health Coach, der nun auch für iOS-Nutzer verfügbar ist [7]. Auch der Lesezeichen-Dienst Raindrop.io hat mit “Stella” einen neuen KI-Assistenten eingeführt, der beim Organisieren von Links helfen soll [8]. Google integriert Gemini zudem tiefer in Google Maps, um die “Ask Maps”-Funktion gesprächiger zu gestalten [9]. Meta führt derweil KI-Animationen ein, um statische Bilder und Textbeiträge auf Facebook-Profilen lebendiger zu machen [12]. Weitere KI-Anwendungen finden sich bei Uber Eats mit einem “Cart Assistant” zur automatischen Warenkorb-Erstellung [17] und bei Threads, wo eine “Dear Algo”-Funktion Nutzern ermöglicht, ihren Feed durch KI-Interaktion zu personalisieren [18].

Technologische Fortschritte zeigen sich auch in neuen Software-Versionen und Funktionen. Microsoft plant eine spezielle Windows 11 Version 26H1, die gezielt Innovationen und neue Hardware, insbesondere ARM-PCs, im Jahr 2026 unterstützen soll [11]. Kurz vor dem Start steht auch die erste Beta-Version von Android 17 [13]. Darüber hinaus bietet die Telefon-App von Google unter Android nun die Möglichkeit zur Anrufaufzeichnung in Deutschland [14]. Apple hat ebenfalls finale Updates für macOS Tahoe 26.3 [15] sowie iOS 26.3 und iPadOS 26.3 veröffentlicht, die hauptsächlich Hintergrundverbesserungen mit sich bringen [16].

Kultur, Medien & Entertainment (37s)

Die Technologiebranche erlebt Veränderungen und nimmt Abschied von einem Pionier: Apple stellt die iTunes Wunschlisten für Filme und Serien ein und fordert Nutzer auf, bestehende Einträge in die Watchlist der Apple TV-App zu migrieren [3]. Gleichzeitig wird der Tod von Robert Tinney, dem renommierten Byte-Magazin-Künstler, der durch seine Cover-Art maßgeblich die Visualisierung des Personal Computings prägte, bekannt gegeben [4].

Indes blickt die Filmwelt auf vielfältige Entwicklungen und Wiederkehrer: Die Internationalen Filmfestspiele Berlin 2026 eröffneten mit einem afghanischen Film und zogen mit Stars wie Pamela Anderson und Ethan Hawke viel Glamour auf den roten Teppich [1]. Fans der „Mumie“-Reihe dürfen sich auf eine Fortsetzung freuen, denn Brendan Fraser und Rachel Weisz kehren für einen neuen Film im Jahr 2028 zurück [2]. Darüber hinaus planen Jason Momoa und der „Fast and Furious“-Regisseur Justin Lin eine Verfilmung des Videospiels „Helldivers“ [5].

Bild des Tages: The Bay of Rainbows

Dark, smooth regions that cover the Moon's familiar face are called by Latin names for oceans and seas. That naming convention is historical, though it may seem a little ironic to denizens of the space age who recognize the Moon as a mostly dry and airless world, and the smooth, dark areas as lava-flooded impact basins. For example, this telescopic lunar vista, looks over the expanse of the northwestern Mare Imbrium, or Sea of Rains and into the Sinus Iridum, the Bay of Rainbows. Ringed by the Jura Mountains (montes), the bay is about 250 kilometers across. Seen after local sunrise, the mountains form part of the Sinus Iridum impact crater wall. Their rugged sunlit arc is bounded at the top by Cape (promontorium) Laplace reaching nearly 3,000 meters above the bay's surface. At the bottom of the arc is Cape Heraclides, depicted by Giovanni Cassini in his 1679 telescope-based drawings mapping the moon as a moon maiden seen in profile with long, flowing hair. (Olaf Filzinger)
Dark, smooth regions that cover the Moon's familiar face are called by Latin names for oceans and seas. That naming convention is historical, though it may seem a little ironic to denizens of the space age who recognize the Moon as a mostly dry and airless world, and the smooth, dark areas as lava-flooded impact basins. For example, this telescopic lunar vista, looks over the expanse of the northwestern Mare Imbrium, or Sea of Rains and into the Sinus Iridum, the Bay of Rainbows. Ringed by the Jura Mountains (montes), the bay is about 250 kilometers across. Seen after local sunrise, the mountains form part of the Sinus Iridum impact crater wall. Their rugged sunlit arc is bounded at the top by Cape (promontorium) Laplace reaching nearly 3,000 meters above the bay's surface. At the bottom of the arc is Cape Heraclides, depicted by Giovanni Cassini in his 1679 telescope-based drawings mapping the moon as a moon maiden seen in profile with long, flowing hair. (Olaf Filzinger)